Ab in den Bundestag!

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Was mich bewegt und wofür ich eintrete? Das findet ihr hier!


Klimakrise bewältigen

Gemeinsam mit Euch möchte ich daran arbeiten, die Klimakrise in den Griff zu bekommen. Es wird Zeit, sich von einem System zu lösen, das auf der Ausbeutung unserer Natur beruht, das immer noch mehr produzieren und konsumieren will, ohne dabei die Endlichkeit unserer Ressourcen zu beachten. Kohleverbrennung bis zum Jahr 2038 und fossile Brennstoffe als Grundlage unserer Mobilität werden dabei nicht die Zukunft sein. Stattdessen ist dieser Strukturwandel eine Chance. Eine Chance für grüne Städte statt grauer Beton, Spielplätze statt Parkplätze, Innovation statt alte Ideen. Nicht allein - Gemeinsam. Wir brauchen eine gemeinsame Stoßrichtung von der Kommune bis nach Berlin und Brüssel, um den Kurs zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels wieder zu erfüllen – dieses Ziel ist unverhandelbar.

Neue Perspektiven wagen. Jugendpolitik ernst nehmen.

Als junger Stadtrat in der Europastadt Baden-Baden sage ich: Wir brauchen endlich eine moderne Herangehensweise in puncto Jugendpolitik. Wir müssen einen neuen Dialog mit Sozialverbänden und der Kinder- und Jugendhilfe finden, damit junge Menschen eben nicht mehr durch das Netz fallen, sondern von ihm gestützt werden. Wir müssen aufhören, über junge Menschen zu sprechen und anfangen, sie für sich selbst sprechen zu lassen. Dafür brauchen wir ein bundesweites Wahlalter von 16 Jahren. Dazu gehört auch, in der Außenpolitik die Interessen junger Menschen stärker zu vertreten; die Beendigung des Erasmusprogramms in Großbritannien ist mehr als nur eine Randnotiz der Geschichte.

Soziale Ungerechtigkeit ausgleichen

Ein weiteres Thema, das mich sehr beschäftigt, ist das Problem der sozialen Ungerechtigkeit. Hier möchte ich mich mit euch vor allem für eine neue Wertschätzung der sozialen Berufe einsetzen. Ich möchte mit Euch dafür einstehen, dass die Berufe von dem*der Erzieher*in bis zur Pflegefachkraft ordentliche Ausbildungsbedingungen haben, einen Lohn bieten, der nicht in der Altersarmut endet und Arbeitsbedingungen existieren, die den Job zu dem machen, was er sein könnte: menschennah, sinnstiftend, erfüllend und wertvoll.

Bildungsgerechtigkeit schaffen

Die Herkunft und finanzielle Stellung der Eltern darf die Bildungschancen nicht beeinflussen. Hierfür muss die Unterstützung beim Studium durch Bafög unabhängiger vom Elternhaus und generell flexibler werden. Dazu gehört auch, dass es unser Anspruch sein muss, jedem jungen Menschen einen Ausbildungsplatz garantieren zu können. Bildungsgerechtigkeit und Perspektiven für Junge Menschen dürfen kein Luxus sein - sie müssen Kern unserer Sozial-, Bildungs- und Ausbildungspolitik sein, um sozialer Ungleichheit an der Wurzel zu begegnen!

Jugendpolitik: ein politisches Querschnittsthema.

Bereits mit 15 Jahren Jahren wurde ich Jugendgemeinderat. Ermöglicht hat das die Reformierung der Gemeindeordnung hin zu einer Pflicht für Jugendbeteiligung in Kommunen. Diese Partizipationsmöglichkeit müssen wir aufgreifen und auch auf Bundesebene Organe der Partizipation für junge Menschen schaffen, die noch nicht über den klassischen Weg des Wählens an unserer Demokratie teilhaben können. Speziell das Konzept der Bürger*innenräte ist dabei erfolgversprechend und sollte mit Nachdruck verfolgt werden. Besonders mit Blick auf junge Menschen müssen wir noch mehr dafür tun, um Partizipation zu stärken und Politische Bildung zu einem festen Bestandteil in jeder Bildungslaufbahn zu machen. Das ist es, was unserer Demokratie ein Fundament und Legitimität verleiht, es ist die Grundvoraussetzung, um Antifaschismus und Antirassismus zum Kern unserer Zivilgesellschaft zu machen und die Abwehrkräfte unserer Demokratie zu stärken.

Gerade wir als jüngste Partei in Deutschland dürfen dabei nicht den Fehler machen, die Unterstützung junger Menschen als selbstverständlich zu erachten. Die Wahrheit ist: Wir müssen uns ihre Unterstützung bei jeder einzelnen Wahl durch personelle und inhaltliche Angebote neu erarbeiten.

Unser Ziel muss sein, jungen Menschen eine Stimme zu geben und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.

Antifaschismus zur Regel machen

Um ein Thema komme ich nicht umher: der Aufstieg der AfD, der neuen Rechten und mit ihnen das erneute Aufflammen des Faschismus in Deutschland und Europa. Hier gibt es aus meiner Sicht nichts zu beschönigen: Wir alle müssen hier zusammen die Realität anerkennen, dass unsere liberale Demokratie von außen und von innen bedroht ist. Ich möchte deshalb auf der einen Seite mit euch zusammen diese bedrohliche Entwicklung in unserer Region so hart und entschlossen wie möglich bekämpfen und gleichzeitig auch in Berlin darauf hinwirken, dass die Untätigkeit unseres Verfassungsschutzes beendet wird. Rechtsextreme Strukturen in Bundeswehr und Polizei müssen mit aller Kraft unschädlich gemacht werden! Zu lange waren die, die unsere Demokratie schützen sollen, auf dem rechten Auge blind  - das müssen wir beenden!

Transparenz, ländlicher Raum

Eine humane Asylpolitik, die Schaffung von mehr Transparenz und Partizipation im demokratischen Prozess, die Stärkung des ländlichen Raums und eine neue Wertschätzung für das Ehrenamt - wir haben Themen über Themen, bei denen es Zeit wird neue Wege zu gehen, also lasst es uns anpacken!